Hilfe zu xDay

Aufgaben mit Zeitbudget – Antworten auf die häufigsten Fragen.

Wie trage ich eine Aufgabe ein?

In das Feld unten, in einem Zug. xDay liest Datum, Uhrzeit und Dauer selbst heraus; was übrig bleibt, wird der Titel.

«Zahnarzt morgen 14:00 45min» wird zu einer Aufgabe für morgen um 14 Uhr, 45 Minuten lang. Verstanden werden auch «heute», «übermorgen», Wochentage, «24.12.», «2h», «1h30» und «1,5h».

Was erkannt wurde, steht über dem Feld, während du tippst.

Geht das auch mit Siri?

Ja. Sag «Hey Siri, Aufgabe in xDay» und dann deinen Satz. Die App muss dafür nicht offen sein.

Verstanden wird er wie im Feld: «Zahnarzt morgen 14:00 45min», samt «dringend». Siri sagt dir zurück, was angekommen ist.

Ebenso gehen «Neue Aufgabe in xDay» und «Trag das in xDay ein».

Wie ändere oder lösche ich eine Aufgabe?

Tipp sie an. Dort änderst du Titel, Dauer und Tag, machst sie dringlich, hängst Dokumente oder Fotos an – oder löschst sie.

Schneller geht es mit Wischen nach links: «Löschen», bei offenen Aufgaben auch «Ändern». Wer ganz durchwischt, löscht die Aufgabe.

Nach rechts gewischt: In «Heute» macht «Dringlich» die Aufgabe dringlich, «Normal» nimmt es zurück. In «Liste» holt der Knopf «Heute» die Aufgabe in den heutigen Tag.

Was bedeutet die Zahl oben?

Wie viel Zeit heute noch frei ist: deine verfügbare Zeit minus das, was du schon eingeplant hast.

Steht dort ein Minus, ist der Tag überbucht – dann hast du dir mehr vorgenommen, als hineinpasst. Das ist keine Mahnung, sondern eine Auskunft, und sie kommt morgens statt abends um sieben.

Was ist der Strich in «Heute»?

Die Stelle, ab der es nicht mehr aufgeht. xDay zählt von oben nach unten, bis deine Zeit erschöpft ist, und zieht dort einen Strich.

Was darunter liegt, ist nicht verloren – es passt heute nur nicht mehr.

Deshalb gibt es kein Wichtigkeitsfeld: Die Reihenfolge ist die Priorität. Zieh die Aufgaben so, wie du sie angehen willst, dann wandert der Strich mit.

Muss ich immer eine Dauer angeben?

Nein. Aufgaben ohne Dauer sind erlaubt – sie zählen dann aber nicht ins Budget.

Damit die Zahl oben trotzdem ehrlich bleibt, steht daneben, wie viele Aufgaben ohne Dauer danebenliegen. Lieber eine sichtbare Lücke als eine Zahl, die zu gut aussieht.

Geht xDay auch ohne Zeitbudget?

Ja. Schalte in den Einstellungen «Einfache Liste» ein. Dann rechnet xDay nicht mit Zeit: kein Budget, kein Strich, keine Mahnung wegen fehlender Dauer.

Angegebene Dauern bleiben erhalten und zählen wieder, sobald du den Schalter ausschaltest. Er gilt auf iPhone und Apple Watch.

Woher weiss xDay, wie viel Zeit ich habe?

Aus zwei Angaben. In den Einstellungen legst du pro Wochentag fest, wann dein Tag für Aufgaben zur Verfügung steht – etwa Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.

Davon zieht xDay deine Kalendertermine ab. Ganztägige Einträge bleiben aussen vor: Ein Geburtstag im Kalender heisst nicht, dass der ganze Tag verplant ist.

Für heute zählt nur, was noch kommt. Um 16 Uhr sind neun freie Stunden keine ehrliche Auskunft mehr.

Was passiert mit dem, was ich nicht geschafft habe?

Beim ersten Öffnen am nächsten Tag fragt xDay danach: heute einplanen, später, oder streichen.

Nichts wandert von selbst weiter. Das ist Absicht – wer Unerledigtes still auf heute schiebt, hat nach einer Woche einen Berg, und der erste Blick am Morgen wird zum Vorwurf.

Wofür ist «Liste»?

Für alles, was noch keinen Tag hat. Wählst du morgens «später», landet die Aufgabe dort.

Von dort holst du sie mit einer Wischgeste nach rechts zurück in den heutigen Tag.

Wie mache ich eine Erinnerung dringlich?

In «Heute» nach rechts wischen und «Dringlich» wählen – oder die Aufgabe antippen und «Dringlich» einschalten.

Solche Erinnerungen durchbrechen den Fokusmodus, normale warten, bis du das nächste Mal hinsiehst.

Setze das sparsam. Wer alles als dringlich markiert, wird irgendwann stummgeschaltet – und dann kommt gar nichts mehr an.

Erinnert wird nur, was eine Uhrzeit hat.

Wo liegen meine Aufgaben?

Auf diesem iPhone – und, wenn du bei iCloud angemeldet bist, in deinem eigenen iCloud. Von dort gleichen sie sich mit deinen anderen iPhones ab.

Es gibt kein Benutzerkonto bei xDay und keinen eigenen Server. Der Anbieter von xDay sieht deine Aufgaben nie. Den Abgleich schaltest du unter Einstellungen → iCloud aus.

Wie sichere ich meine Aufgaben?

Einstellungen → «Aufgaben exportieren». Es entsteht eine Datei mit allen Aufgaben und ihren Anhängen, die du ablegen kannst, wo du willst.

Der Abgleich über iCloud ist keine Sicherung: Was du löschst, verschwindet auf allen Geräten. Der Export ist die Kopie, die dir niemand löscht.

Wie hänge ich ein Dokument oder Foto an?

Schon beim Erfassen: die Büroklammer im Eingabefeld. Was du dort anhängst, hängt an der Aufgabe, sobald du sie anlegst.

Später: Aufgabe antippen, unter «Anhänge» auf «Anhängen». «Dokument scannen» erkennt die Seite, rückt sie gerade und macht aus allen Seiten ein PDF.

Mit «Foto aufnehmen» oder «Aus Fotos» fragt xDay, ob die Fotos als Bilder oder zusammen als ein PDF angehängt werden sollen.

«Aus Dateien» hängt jede Datei an, wie sie ist – PDF, Word, Excel, Text, bis 20 MB. Eine Büroklammer in der Liste zeigt, an welcher Aufgabe etwas hängt.

Woher weiss ich, ob der Abgleich läuft?

Unter Einstellungen → iCloud steht, wann zuletzt nachweislich etwas abgeglichen wurde – nicht bloss «aktiv».

«In iCloud nachsehen» fragt direkt bei iCloud nach, ob deine Aufgaben dort liegen. Steht dort, dass nichts angekommen ist, schreib uns bitte an die Adresse in der Hilfe.

Was kann xDay auf der Apple Watch?

Die Uhr zeigt deinen Tag so, wie das iPhone ihn rechnet: was noch frei ist, deine Aufgaben und den Strich, ab dem es nicht mehr aufgeht. Abhaken geht dort, und eine neue Aufgabe sagst du ihr einfach.

Die Uhr holt alles vom iPhone. Ist es nicht in der Nähe, zeigt sie den letzten Stand mit Uhrzeit. Anhänge zeigt sie nur an – ansehen lassen sie sich auf dem iPhone.

Wie werde ich alles auf einmal los?

Einstellungen → «Alle Daten löschen». Das entfernt sämtliche Aufgaben und lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb fragt xDay vorher nach.

Deine Zeitfenster bleiben dabei erhalten – wer seine Liste leert, will nicht auch noch seine Arbeitszeiten neu eintippen.